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22. Januar 2007: IGS Kronsberg Sekundarstufe II

Blick vom Kronsberg 02/2007 -

eben von den drei Windrädern auf dem Berg
auf eine Schule mit zwei Windrädern im Signet,

die IGS Kronsberg
und ihrem und unserem Wunsch nach einer Erweiterung des Schulangebotes, nämlich der Einführung der Sekundarstufe II.

Vor sechs Jahren - bei der Gründung der Schule - ist bereits eine Option dazu geplant worden. Das hat die Hoffnung der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern gestärkt, die IGS weiterbesuchen zu können, wenn sie ihr Abitur machen wollen. Die IGS braucht die klare Entscheidung für die Umsetzung der Option. Nur dann kann sie sich als eine Schule mit einem verlässlichen Lernangebot und Schulabschlüssen in der hannoverschen Schullandschaft nachfragegerecht behaupten und auch angebotsorientiert präsentieren. Der Weg dahin ist komplex, und die Rahmenbedingungen dazu in der derzeitigen, politischen Konstellation im Land ebenso nicht einfach.
Elternwille dokumentiert Über 1000 Unterschriften für die Einrichtung einer Sekundarstufe II an der IGS Kronsberg Auf der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 24. Januar im Neuen Rathaus am Trammplatz werden Listen mit über 1000 Unterschriften vom Schulelternrat der Integrierten Gesamtschule (IGS) Kronsberg übergeben, der die Einrichtung einer Sekundarstufe II an seiner Schule fordert. Dies ist ein wichtiger Beleg zur Demonstration des Elternwillens und hilft uns, die sachliche Argumentationslinie für die Erweiterung der IGS Kronsberg zu untermauern, so Michael Klie, Schulpolitischer Sprecher der SPD im Rat der Stadt und Stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Kirchrode-Bemerode-Wülferode. Der Förderverein und die Eltern leisten damit einen wichtigen Beitrag auf dem Weg, den Bestand der IGS zu sichern und auszubauen. Zu einem Gesprächskreis mit Elternvertreterinnen und Elternvertretern der IGS Kronsberg sowie der umliegenden Grundschulen hatte der SPD-Ortsverein eingeladen. Unter der Moderation des Bildungsbeauftragten Dirk von der Osten wurden Informationen und Argumente ausgetauscht, aber auch ein Zeitplan angedacht, der eine schnelle Umsetzung der gesetzten Ziele ermöglicht. Die IGS Kronsberg ist vor sechs Jahren mit der Option der Erweiterung um eine Sekundarstufe II geplant worden. Um diese Option auch nutzen zu können, ist nicht nur der Elternwille, sondern auch ein Bedarf nachzuweisen. Dazu müssen Fragen der Räumlichkeit und der schulinternen Organisation noch abgestimmt werden, so Klie in der Diskussion. Noch in diesem Jahr soll es zu einem Beschluss des Stadtrates kommen, der neben anderen Entscheidungen zu den 120 Schulen in der Stadt auch die Erweiterung des Angebotes der IGS Kronsberg zum Thema hat. Die danach noch notwendige Entscheidung des Landes wird spätestens vor Beginn des Schuljahres 2008/2009 erwartet. Wir müssen angesichts PISA, einer Schulleistungsstudie, und der globalen Herausforderung in einer Wissensgesellschaft der jungen Generation erfolgreiches Lernen ermöglichen. Und das hängt maßgeblich auch von den Rahmenbedingungen ab. Dazu zählt, die hohe Nachfrage nach den in der IGS angebotenen Lernformen zu befriedigen, resümierte der SPD-Bildungsbeauftragte Dirk von der Osten. (fjk)

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