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22. November 2011: Jusos Südost verurteilen rechtsextreme Schmierereien

Die Jusos Hannover-Südost verurteilen die rechtsextremen Schmierereien an der Fassade des Hannover-Kollegs in Döhren. Unbekannte hatten nach Berichten der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) am Wochenende 31 Hakenkreuze an Fassade, Türen und Fenster der Bildungseinrichtung geschmiert.

„Wir werden zu keinem Zeitpunkt die Verherrlichung nationalsozialistischer Ideologie in irgendeiner Art und Weise tolerieren – weder in Döhren, noch woanders“, so Andreas Hammerschmidt, Vorsitzender der Jusos Hannover-Südost. „Es ist dabei überhaupt nicht übertrieben, die Schmierereien als völlig inakzeptabel und widerlich zu bezeichnen. Jede noch so kleine Verherrlichung des Nationalsozialismus ist zu viel und ein Angriff gegen eine demokratische, pluralistische Gesellschaft.“

Rassismus und Faschismus muss nach Ansicht der Jusos bereits auf lokaler Ebene mit aller Entschlossenheit begegnet werden. „Die Täterinnen und Täter stellen damit nur heraus, dass sie rein gar nichts begriffen haben – weder aus der Geschichte, noch aus den aktuellen Ereignissen der letzten Wochen. Die Schmierereien von vorneherein als Trittbrettfahrerei oder jugendlichen Leichtsinn abzutun, würde die Situation verharmlosen und ins Lächerliche ziehen. Das Verwenden NS-verherrlichender Symbole ist mit keinem Grund zu rechtfertigen“, so Fabian Neumann, Stellvertretender Vorsitzender der Jusos Südost.

Die Jusos Hannover-Südost fordern, dass rechtem Gedankengut bereits im Alltag stärker begegnet wird. „Jede Verwendung eines rechten Symbols, jede NS-verherrlichende Aussage, jede rassistische Bemerkung darf nicht geduldet werden. Der Kampf gegen Rechts beginnt bereits im alltäglichen Leben: auf der Arbeit, in der Freizeit, im Privatleben. Rechtes Gedankengut darf niemals geduldet und muss entschlossen bekämpft werden“, so Hammerschmidt.

Die Jusos Hannover-Südost sind die Juso-Arbeitsgemeinschaft in den Stadtteilen Kirchrode, Bemerode, Wülferode, Döhren, Wülfel, Waldhausen, Waldheim, Seelhorst, Mittelfeld, Kleefeld und im Heideviertel.
(Offizielle Pressemeldung der AG)

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