Informationsabend zur Schulkinderbetreuung am Kronsberg

 
 

Der Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode hatte auf seiner letzten Sitzung am 14. März Besuch von Kindern sowie ihren Eltern, die sich um die nachschulische Betreuung ihrer Kinder in Horten und in Ganztagsgrundschulen ob der fehlenden Plätze Sorgen machen.
Eine vom KiBeWü Bezirksbürgermeister Bernd Rödel initiierte Informationsveranstaltung „Schule + Betreuung“ fand diesen Dienstag erfolgreich im Stadtteilzentrum Kronsberg statt.

Herzlich eingeladen waren alle betroffenen Eltern und Interessierte. Die Rektorinnen der Grundschulen „Am Sandberge“ und „Feldbuschwende“ waren gekommen, ebenso war die Stadtverwaltung mit kompetenten Ansprechpartnern aus den Bereichen Schule und Jugend vertreten vor Ort. Daneben natürlich Vertreter der Fraktionen im Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode und Michael Klie aus dem Stadtrat.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll auch mit der Einschulung weiterhin gewährleistet bleiben, ist ihr dringender Wunsch. Es fehlt wohl aber am Kronsberg, einem der kinderreichsten Stadtquartiere in Hannover, eine erkleckliche Zahl an solchen Betreuungsplätzen. Vertreter der Kitas und Horte sprachen von rund 50 Plätzen.

Aufgrund der mangelnden Unterstützung durch die Landesregierung hat sich Hannover seit einigen Jahren eigenständig engagiert, flächendeckend Ganztagsgrundschulen einzurichten. Der stetige Ausbau hat erste Priorität. Mit der Drucksache Nr. 2177/2009 „Ausbau von Ganztagsgrundschulen“ hat der Rat der Landeshauptstadt Hannover beschlossen, bis zum Schuljahr 2012/2013 von den 56 Grundschulen insgesamt 21 zu Ganztagsschulen auszubauen.

 
 

Im Stadtbezirk KiBeWü ist die GS Wasserkampstraße in Kirchrode und ab dem neuen Schuljahr auch die GS am Sandberge im Ganztagsbetrieb. Die GS an der Feldbuschwende steht auf der Warteliste und wird wohl nicht vor 2014 umgewandelt werden können.

Unter der Leitung von Bernd Rödel trugen Vertreter der ansässigen Horte, Grundschulen und Verwaltung ihre Informationen zusammen und am Ende konnten Durchaus Erfolge gemeldet werden, wie die Übergangsphase überwunden werden könnte.
Frau Baumgart, Rektorin der GS Am Sandberge möchte versuchen durch Errichtung eines zusätzlichen Klassenzuges bis zu 28 Kinder aufzunehmen. Der KroKus bietet Räumlichkeiten für eine Gemeinschaftsbetreuung von ca. 10 Kindern. Die Brockfeldzwerge könnten theoretisch noch 5 Plätze einrichten, wenn sie die Genehmigung erhalten. Und auch der Hort am Heinemannhof hat noch den ein oder anderen offenen Platz.

Im Publikum auch die neue KiBeWü Landtagskandidatin Doris Schröder-Köpf, die dieses so häufig vorkommende Thema mit in den Landtag nehmen möchte.
 

 

 


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