Vor verschlossenen Türen…

Stadtbezirksmanager Just und Bärbel Ehrlich (SPD)
© J. Albrecht

 

Nachdem es bereits in der örtlichen Presse gefunden werden konnte, möchten auch wir die kleine Anekdote zur ersten Bezirksratssitzung dieses Jahres erzählen. Außerordentlich sollte die Sitzung eigentlich - weil zusätzlich zum normalen Sitzungskalender - sein, wurde es aber zudem aufgrund einer Überraschung.

Bezirksbürgermeister Bernd Rödel beim telefonieren
© J. Albrecht

Es war schon länger geplant im Rathaus Bemerode die Schließanlage samt ihrer verschiedenen Schlösser auszu-tauschen. Das dies aber ausgerechnet kurz vor einer Bezirks-ratssitzung geschieht und noch keiner einen neuen Schlüssel bekommen hatte, sorgte dann doch für Verwunderung.
Die Sitzungsräume blieben verschlossen. Einzig der Haupteingang (Schiebetür) zum Bürgeramt war von innen zu öffnen.

Im Foyer wurde beraten, wie jetzt zu verfahren sei.
Eine Vertagung war aus terminlichen Gründen sehr ungünstig, die Auswahl an Ausweichräumen sehr beschränkt. Es musste eine Tagungsmöglichkeit in der Nähe gefunden werden, weil die Sitzung öffentlich angekündigt zugänglich sein muss.

Schließlich gelang es einen Schlüssel für das Seniorenbüro im Nebenkomplex zu organisieren, in dem die Sitzung dann auch stattfand.

 
Michael Quast

Michael Quast

Es gab jedoch noch ein Problem, was zu lösen galt. Die Eingangsschiebetür wäre für die Öffentlichkeit nicht zu öffnen gewesen. Nur wenn jemand bereit steht von innen die Tür für Besucher zu öffnen, wäre die Sitzung rechtlich konform.
Bezirksbürgermeister Bernd Rödel (SPD) hatte sich für diese Aufgabe vertrauensvoll an KiBeWü Vorstandsmitglied Michael Quast gewand, der die Versammlung damit "rettete".

 

Die mit viel Humor genommene Geschichte fand ihren Weg bis in die HAZ.

„Es ist schön dankend erwähnt zu werden. Das nächste Mal dann aber hoffentlich zu einer inhaltlichen Sache“ so Michael Quast schmunzeld beim Lesen der Zeitung.
 
Hier können Sie den Artikel nochmal nachlesen.

 

 


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